Restaurierungen

Restaurierungen

2016

Restaurierung der Statue des hl. Joseph

Bereits im Jahre 2015 entstand noch unter Pfarrer Gebhard Zenkert die Idee, die Statue des hl. Joseph, eine Arbeit aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts, die anlässlich der Innenrenovierung Anfang der 1990er Jahre als nicht zum Stil des Innenraums der Kirche passend und deshalb zusammen mit weiteren Heiligenfiguren abgenommen und in einem Nebenraum der Kirche gelagert wurde, einer umfassenden Restaurierung zuzuführen und anschließend wieder im Kirchenraum aufzustellen. Nach einem Spendenaufruf und einer mehrmonatigen Aufstellung der unrestaurierten Figur in der Kirche, war es im heurigen Frühjahr so weit; durch die Werkstatt von John Rogers aus Haselbach wurde die Statue des hl. Joseph wieder in ihren Urzustand versetzt und konnte im Rahmen des Palmsonntag-Festgottesdienstes von Domprediger Dr. Ewald Huscava gesegnet und ihrer Bestimmung übergeben werden.

 

2012

Restaurierung der beiden Kirchenpauken

Für das Jahr 2012 galt in restauratorischer Hinsicht unsere Aufmerksamkeit den beiden Kirchenpauken, die seit vielen Jahren am Chor der Pfarrkirche ein armseliges Dasein fristeten und aufgrund ihres miserablen Zustandes für einen Einsatz im Rahmen der Kirchenmusik ungeeignet waren. Da der Kirchenchor immer wieder Messkompositionen aufführt, für die auch eine Paukenbegleitung vorgesehen wäre, entschlossen wir uns, unsere beiden Kesselpauken durch das Wiener Unternehmen „SIM Schlaginstrumente Manufakturen GmbH“ restaurieren zu lassen. Nach einem etwa einmonatigen Aufenthalt in der Restaurierwerkstätte, wo die Pauken zerlegt, die Reifen gesäubert, entrostet, ausgewuchtet, mit neuen Ziegenpergamenten bezogen, diese aus- und feingestimmt, die Schrauben ebenfalls gesäubert, ausgewuchtet, entgratet, die innenliegenden Trompeten eingelötet und die Ösen gesäubert und eingelassen wurden, kamen sie am Montag der Karwoche wieder nach Niederhollabrunn zurück. Die Projektkosten belaufen sich auf die für eine Pfarre unserer Größe doch nicht kleine Summe von 1.490,-- inkl. MwSt.. Dankenswerterweise haben sich wieder einige Vereine und Privatpersonen bereiterklärt, die Kosten dieser Restaurierung mitzutragen. 

 

Restaurierung des beschädigten Kreuzwegbildes Nr. 5

Im Dezember 2011 entschlossen wir uns, das Kreuzwegbild der 5. Station in unserer Kirche, dass vor einigen Monaten über Nacht von der Wand gefallen war, da es (so unsere Vermutung) am Ende der Innenrenovierungsarbeiten 1991/92 von der beauftragten Firma mit einem zu schwachen Wandhaken an der Wand befestigt wurde, reparieren zu lassen. Es hatte durch den Aufprall auf die Kante des Altartisches einen L-förmigen Einriss in der Leinwand erhalten. Wir ließen ein Reparaturanbot bei dem von der Erzdiözese Wien vorgeschlagenen Restaurator Mag. Dieter Höfer erstellen, der anschließend auch die Reparatur vornahm. Mitte Februar kam das Kreuzwegbild von der Restaurierung zurück und konnte mit einem starken Wandhaken noch rechtzeitig vor der ersten Kreuzwegandacht wieder an seinen „angestammten“ Platz rechts vom Familienaltar in unserer Kirche angebracht werden.

 

2011

Restaurierung der Patronatsfahne

Im Rahmen das Abschlussgottesdienstes anlässlich der bischöflichen Visitation durch Dr. Franz Scharl konnte im März 2011 die restaurierte Patronatsfahne der Pfarre Niederhollabrunn gesegnet und ihrer Bestimmung übergeben werden. Wie der aufgedruckten Jahreszahl zu entnehmen ist, wurde sie 1897 angekauft. Sie zeigt auf der einen Seite den Kirchenpatron St. Laurentius mit einem Rost in der Hand als Zeichen seines Maryriums und auf den anderen Seite die Muttergottes in der Darstellungsform der Magna Mater Austriae von Mariazell. Ein herzliches Dankeschön an alle, die sich finanziell an der Restaurierung beteiligt haben.

 

2010

Restaurierung der Matrikenbücher

Da die Matrikenbücher (Tauf-, Trauungs- und Sterbebücher) unserer Pfarre relativ häufig benutzt werden und einige davon schon ein- bis zweihundert Jahre alt sind, entschlossen wir uns, die in schlechtem Zustand befindlichen Bände durch den Buchbinder der Erzdiözese Wien restaurieren und neu einbinden zu lassen. Um die Kosten dafür nicht unbedingt aus dem  ohnehin schlanken Budget der Pfarre begleichen zu müssen, begaben wir uns auf die Suche nach ‚Buchpaten’, die die Kosten für einen und mehrere Bände übernehmen würden. Aufgrund der regen Teilnahme der Bevölkerung, des Kulturvereins und des Kirchenchores konnten 2009 und 2010 insgesamt 17 teilweise sehr stark in Mitleidenschaft gezogene Matrikenbände rundum erneuert und mit einem neuen Einband versehen werden. Um sie für die Zukunft vor allzu starker Benützung durch Ahnenforscher zu bewahren, wurden die Bücher digitalisiert. Die gescannten Seiten stehen bereits unter www.matricula-online.eu im Internet für  Recherchezwecke zur Verfügung.  In Ausnahmefällen kann jedoch weiterhin auch in die Originale Einsicht genommen werden.